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Allgemeines

Brieselang liegt im Havelland, direkt vor den Toren Berlins. Eine grüne Gemeinde mit Wald, Wasser und viel Platz zum Durchatmen.

Illustration: Birken am Havelkanal, dahinter kleine Häuser einer Siedlung

Landkreis

Havelland, Brandenburg

Einwohner

rund 13.200 (Ende 2025)

Fläche

rund 44 km²

Ortsteile

Brieselang, Bredow und Zeestow

Postleitzahl

14656

Bis Berlin-Spandau

etwa 17 Kilometer

Ein Ort, benannt nach der Birke

Der Name Brieselang taucht 1315 zum ersten Mal auf, als slawischer Flurname Brisenlank. Gemeint war eine Birkenlanke, also eine feuchte Niederung, in der Birken wachsen. Die Birke steckt damit schon im Namen des Ortes.

Auch das Gemeindewappen von 2006 erzählt davon: Zwei Birken mit grüner Krone und grünen Kätzchen stehen über dem Wappen der Familie von Bredow, einem roten Steigbaum auf Silber, darunter ein blauer Wellenschildfuß. Die Gemeindeflagge ist grün und weiß gestreift.

Lage im Havelland

Brieselang liegt im Berliner Urstromtal, rund 17 Kilometer westlich von Berlin-Spandau und etwa 30 Kilometer von der Berliner Mitte entfernt. Die Ortsteile Bredow und Zeestow reichen bis an die Hänge der Nauener Platte. Nachbarn sind Falkensee, Schönwalde-Glien, Wustermark und Nauen.

Mitten durch den Ort fließt der Havelkanal, von Nordosten nach Südwesten. In der Ortsmitte gibt es einen kleinen Sportboothafen mit rund 60 Liegeplätzen.

Ortsteile und Wohnplätze

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Brieselang, Bredow und Zeestow sowie die Wohnplätze Alt Brieselang, Bredow-Luch, Bredow-Vorwerk und Glien. Bredow und Zeestow sind viel älter als Brieselang selbst: Bredow wird schon 1208 erwähnt, Zeestow 1346. Beide gehören seit 2003 zur Gemeinde. In Bredow steht eine Dorfkirche von 1862, in Zeestow eine von 1850, die seit 2014 als Autobahnkirche offen steht.

Natur vor der Haustür

Rund um Brieselang wechseln sich Wald, Luchwiesen und Wasser ab. Der Brieselanger Forst lädt zu langen Spaziergängen ein und hat sogar seine eigene Sage: das geheimnisvolle „Brieselanger Licht“. Am südöstlichen Ortsrand liegt der Nymphensee, ein beliebter Badesee. Ihm habe ich eine eigene Seite gewidmet.

So kommst du nach Brieselang

Der Bahnhof Brieselang liegt an der Bahnstrecke von Berlin nach Hamburg. Mit dem Regionalzug bist du in rund 15 Minuten in Spandau und in etwa 30 Minuten am Berliner Hauptbahnhof. Mit dem Auto geht es über die eigene Anschlussstelle Brieselang am Berliner Ring (A 10). Busse verbinden den Ort mit Falkensee, Nauen und Wustermark, und seit 2007 fährt zusätzlich der ehrenamtliche BürgerBus Brieselang.

Sehenswertes

Einen Besuch wert sind die evangelische Kirche von 1931 und die katholische Kirche St. Marien von 1970 mit Glasfenstern von Andreas Wolff. Am Wohnplatz Alt Brieselang liegt der Burgwall, die Reste einer slawischen Niederungsburg. Der Waldfriedhof wurde 1926 auf einer Sanddüne angelegt. Dazu kommen das Hans-Klakow-Museum, das Kleine Theater und die Gemeindebibliothek.

Die Karte stammt von Google Maps. Erst mit dem Klick auf „Karte laden“ wird sie geladen und Daten werden an Google übertragen.

Quellen: Gemeinde Brieselang (gemeindebrieselang.de), Wikipedia (Brieselang), Literaturport Berlin-Brandenburg. Stand: 22. Oktober 2026.